Schrittkettenfolgen

Unsere Programme für Anlagen sind im Normalfall wie folgt aufgebaut:

Unterteilung der Anlagenbedienung in die Bereiche

  • Handbetrieb
  • Halbautomatikbetrieb
  • Automatikbetrieb

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Im Handbetrieb ist es möglich jeden/s Aktor/Aggregat anzusteuern.
Die Vorwahl des Aggregates erfolgt meist über ein Visualisierungssystem.
Die Zustimmung der Bewegung erfolgt mit einem sogenannten “Handfreigabe-Taster.”
Die Bewegung wird nur solange ausgeführt, wie die Handfreigabe betätigt wird.
Ein Abbruch der Bewegung oder ein Bewegungsrichtungswechsel ist jederzeit möglich.
Endlagen werden eindeutig angezeigt.

Im Halbautomatikbetrieb können die einzelnen Funktionsabläufe der Anlage einzeln gestartet werden.
Meist werden hier mehrere, für einen Funktionsablauf zuständigen Schrittketten hintereinander ausgeführt, ohne automatisch die nächste Funktion aufzurufen.

Der Automatikbetrieb ist für den Normalbetrieb der Anlage vorgesehen.
Hier läuft der sich wiederholende Zyklus des Prozesses der Anlage ab.
Dieser wiederum ist wie folgt programmiert:
Maschinen- und Prozessabläufe werden generell auf 2 verschiedene Arten realisiert:

 

Die Schrittkettenprogrammierung kommt zum Einsatz, um verschiedene Ansteuerungen und Abläufe aneinander zu reihen.
Somit ist im Gegensatz zu anderen Programmierarten eine Falschbewegung eines Aggregates durch einen fehlerhaft schaltenden Sensor nicht möglich.
Bewegungen, die innerhalb von Schrittketten angesteuert werden, sind generell zeitüberwacht.
Dies bedeutet, dass eine eindeutige Fehlermeldung ausgegeben wird, falls die Endlage einer Bewegung nicht innerhalb einer bestimmten Zeit erreicht wird.
Spezielle Funktionen, die einen “Eingriff” des Benutzers erfordern,  werden durch sogenannte “Eingriff- Schrittketten” gehandelt.